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Karate-Verein

Okinawa-te

Geldern e.V.

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Dan-Prüfung 2020

Zu unserem 50 jährigem Jubiläum wurde gestern, am 19.09.2020, die 10. Dan-Prüfung in Geldern durchgeführt. Alle Prüflinge (8 aus unserem Verein) wurden sehr gut von Ihren Trainern vorbereitet und haben dadurch verdient die Prüfung bestanden. Geprüft haben Rainer Katteluhn (Präsident des Karate-Dachverband NRW, 7. Dan), Richard Froeschke (5. Dan) und Frank-Debecker als Beisitzer (5. Dan).

Die Prüfung haben bestanden:

  • zum Junior Dan: Titus Rotthoff und Lennart Springob (Okinawa-te Geldern e.V.)
  • zum 1. Dan: Elke Debecker, Emily Kanzia, Christoph Rotthoff, Michael Hanzen (Okinawa-te Geldern e.V.) und David Brühl
  • zum 3. Dan: Dietmar Koch (Okinawa-te Geldern e.V.)
  • zum 4. Dan: Roswitha Froeschke (Okinawa-te Geldern e.V.), Jürgen Graf und Michael Bolder

Zeitungsartikel: Karate ist eine Lebenseinstellung

In diesem Jahr blickt der Gelderner Karate-Verein Okinawa-te auf 50 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Eine Erfolgsstory, die sehr eng mit dem Namen Richard Froeschke verbunden ist Foto: Heinz Spütz

Geldern - In diesem Jahr blickt der Gelderner Karate-Verein Okinawa-te auf 50 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Eine Erfolgsstory, die sehr eng mit dem Namen Richard Froeschke verbunden ist.

„Als Schuljunge und auch noch später als jungen Mann habe ich immer Schruppe von den anderen gekriegt“, erzählt Richard Froeschke, „ich war ja nur ein Hänfling, bin lieber weggerannt, war schüchtern und konnte mich nicht wehren.“ Diese Zeiten gehören seit einem halben Jahrhundert der Geschichte an und gerne erinnert sich Mr. Karate an die Anfänge, als der Karate-Sport in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckte.

„Die Judoabteilung des TuS Gelria 09 hatte eine Karatevorstellung organisiert. Das war 1969. Davon war ich einfach nur begeistert. Das wollte ich auch können“, sagte Froeschke. Schon ein Jahr später, genau am 23. Sept. 1970, fand das erste Training mit der neu gegründeten Karategruppe statt und 1973 wurde der gelernte Schmied und Schlosser zum Vorsitzenden des Vereins gewählt – eine Herrschaft, die noch heute Bestand hat.

„16 oder 17 Mann waren wir am Anfang und Richard hat uns trainiert“, wusste Christoph Schmitz, der seit 1977 für die Finanzen im Verein zuständig ist, zu erzählen, „und nach dem Training hat er gegen jeden Einzelnen noch ein Kampf gemacht. Damals war Karate kein „Kindersport“. Da kam es auch vor, dass der ein oder andere an die Wand getreten wurde.“

Erstes Training nach dem "Lockdown"

Viele unserer Mitglieder konnten es gar nicht mehr erwarten, dass endlich wieder trainiert werden kann.

Mit den Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen war es nun möglich unter Berücksichtigung entsprechender Sicherheitsvorkehrungen, wie Abstand zwischen den Mitgliedern, ein erstes Training durchzuführen. Da die Turnhallen laut den Vorgaben der Kreisverwaltung noch nicht benutzt werden dürfen, haben wir das Training im Freien auf der Wiese unseres Vereinsmitglieds "Mucky" abgehalten. Dafür vielen Dank seitens des Vorstandes und der anderen Vereinsmitglieder. Trotz bewölktem Himmel und frischen 12° C haben 24 Mitglieder teilgenommen, wobei Richard die Dan-Prüflinge und Frank die Anfänger und fortgeschrittenen Mitglieder trainiert hat.

Unter den aktuellen Gegebenheiten soll das Training nun bei gutem Wetter immer Dienstag und Donnerstag von 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr auf der Wiese stattfinden.

Dan-Vorbereitungsgruppe
Dan-Vorbereitungsgruppe mit Sensei Richard